Schönheitsschlaf (Teil 1)

Im ersten Teil meines Blogs zum Thema "Schlafen" lege ich den Schwerpunkt auf Schlafdauer und Schlafkomfort. Das ist ein weites Feld, in dem man sehr viel selbst in der Hand hat, um für eine optimale Nachtruhe zu sorgen. Viel Spaß beim Lesen und Umsetzen!

Bild: Bev Sykes / flickr.com

Schlafdauer 

Die Länge des Schlafes ist individuell sehr unterschiedlich. Manch einer kommt mit weniger als 6 Stunden hin. Für viele müssen es 8 Stunden sein, und der eine und die andere brauchen regelmäßig bis zu 10 Stunden Schlaf. Wichtig ist es, auf seinen Körper zu hören und seiner persönlichen Schlafdauer genügend Zeit und Raum zu geben. Zu kurz sollte die Nachtruhe eigentlich nur in Ausnahmefällen sein. Wer früh raus muss, muss eben auch früh ins Bett, leider! Schlafen ist wichtiger, als z.B. die Sendung im Fernsehen, die man sich vielleicht noch gerne zu Ende anschauen möchte oder die News, die im Internet noch alle zu lesen sind. Schwieriger wird es da schon bei Eltern mit kleinen Kindern, Schichtarbeitern, Menschen mit Bereitschaftsdiensten u.ä., die, aufgrund ihrer Lebensumstände, zwangsläufig unter Schlafmangel oder gar Schlafstörungen leiden. Deshalb sollten die Stunden, die wir bekommen können, möglichst von besonderer Qualität sein, und dafür können Sie so einiges tun:

Bett und Bettzeug 

Egal, ob Sie alleine oder zu zweit schlafen, das Bett sollte selbstverständlich groß genug sein und eine passende Matratze bieten. Schlafen Sie nicht zu zweit auf einer durchgängigen Großmatratze, auch wenn Sie zufällig das gleiche Körpergewicht haben, sondern investieren Sie in zwei getrennte Unterlagen. Wenn Sie mit Ihrer Matratze zufrieden sind, bleiben Sie dabei und wenden Sie sie regelmäßig, indem Sie alle vier Möglichkeiten ausschöpfen, um nicht einen Bereich „durchzuliegen“. Wenn Sie unter Rückenproblemen leiden oder Ihre Schlafunterlage einfach ausgedient hat, nehmen Sie sich Zeit beim Neukauf. Die Auswahl ist riesig und Sie allein entscheiden, auch bei bester Beratung im Geschäft.

Tipp: Wenn Ihnen in einem Hotel oder während der Übernachtung bei Familie oder Freunden eine Schlafunterlage besonders gut gepasst hat, recherchieren Sie doch gleich mal, um welche Matratze und welchen Härtegrad es sich handelt.

Auch die Wahl des Kissens ist wichtig. Es sollte bequem, aber i.d.R. nicht zu groß und zu hoch sein, also maximal bis zur Schulter reichen und möglichst flach den Kopf stützen. Als Seitenschläferin nehme ich einfach eine zweite Bettdecke anstelle eines Seitenschläferkissens. Das finde ich sehr bequem und praktisch, gerade auch im Urlaub. Lassen Sie sich von der Kissenauswahl im Fachgeschäft inspirieren. Es gibt mittlerweile die verschiedensten Arten von Kopfstützen für unterschiedliche Bedürfnisse.

Für eine möglichst optimal angepasste Schlafkultur, habe ich zwei verschiedene Garnituren: eine leichte Sommerdecke und eine dickere, wärmere und kuschelige Winterdecke. Bei der Bettwäsche bevorzuge ich immer reine Naturstoffe ohne synthetische Fasern, wie Baumwolle und Seide, die besonders angenehm für die Haut sind und ausgleichend bei verschiedenen Temperaturen.

Bild: Wnorrix / flickr.com

Tipp: Wenn Sie alles optimiert haben, aber trotzdem nicht entspannt in den Schlaf finden, verstellen Sie doch mal Ihr Bett! Oder, probieren Sie das mal aus, wenn Sie einmal dringend einschlafen müssten, aber nicht können: Legen Sie sich um 180 Grad verkehrt herum hin und machen den Fußteil des Betts zum Kopfteil! :-)

Bettenpflege 

Schütteln Sie täglich Ihr Bettzeug (Kissen und Bettdecke) möglichst draußen an der frischen Luft auf und lassen Sie, wenn möglich, das Fenster für eine Zeit offen. Lassen Sie die Bettdecke nach dem Aufschütteln ebenfalls offen, also aufgeschlagen, liegen für den Rest des Tages, damit auch die Schlafunterlage zirkulieren kann. Verwenden Sie, wenn überhaupt, Matratzenunterlagen und –schoner nur aus Naturfasern, um ein Lüften nicht zu behindern. Gönnen Sie Ihrem Bettzeug regelmäßig ein Sonnenbad, und stellen Sie an frostigen Tagen alles, inklusive Matratze, für ein paar Stunden an die frische Luft. Ein regelmäßiger Wechsel der Bettwäsche versteht sich von selbst. Wohl jeder schläft in einem frisch bezogenen Bett besonders gut ein. Ihre Matratzen können Sie dabei auch immer gleich mit reinigen, indem Sie sie einfach mit Ihrem Staubsauger absaugen.

Raumklima 

Das ideale Schlafzimmer ist dunkel und leise, gut gelüftet und temperiert. Der ruhigste Raum der Wohnung sollte das Schlafzimmer sein. Investieren Sie in Rolladen, die den Raum perfekt abdunkeln. Sie schützen zudem auch vor Hitze und ein wenig auch vor Lärm. Das Schlafzimmer sollte täglich gelüftet werden, am besten am frühen Morgen oder auch kurz vor dem Schlafengehen. Die Raumtemperatur sollte deutlich unter 20 Grad liegen, optimaler Weise bei 16-18 Grad. Fahren Sie also Ihre Heizung im Schlafzimmer nicht zu hoch. Wer einmal an niedrigere Temperaturen gewöhnt ist, wird die Vorzüge eines kühleren Raumklimas nicht mehr missen wollen. Probieren Sie es aus und härten Sie sich ggf. ein wenig ab! :-)

Technische Geräte 

Mobiles Telefon, Tablette und Fernseher gehören meiner Ansicht nach absolut nicht ins Schlafzimmer. Vor dem Schlafengehen nochmal schnell ins Netz zu gehen, um bloß nichts zu verpassen ist ein echtes „No go“. Das grelle Licht und die überflüssigen Informationen tragen in keinster Weise zum Einschlafen bei, im Gegenteil. Das Gleiche gilt für den Fernseher. Auch nicht viel besser ist es übrigens, auf dem Sofa vor dem Fernseher einzuschlafen. Raffen Sie sich früh genug auf, um entspannt im Bett zur Ruhe zu kommen. Außer dem Handy gibt es übrigens auch, nach wie vor, noch andere Möglichkeiten, einen Wecker zu stellen. :-)

Technische Geräte tragen nicht gerade zu einem angenehmen Raumklima bei. Die Hitzeentwicklung sollte nicht unterschätzt werden, gerade in Sommermonaten.

Weitere Tipps finden Sie auch in meinem Blog „Morgenmuffel aufgepasst! So kommen Sie mit Schwung in den Tag“…nur für den Fall, dass die Nacht nicht so erholsam war, wie sie hätte sein sollen. :-) Gesundheit und Wohlbefinden gehen immer vor, deshalb sollten Sie dem Schlafen immer die oberste Priorität einräumen.

Bleiben Sie jung und schön mit viel Schlaf!

Ihre Maja Keiner



Autor: Maja Keiner

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